Do

14

Apr

2011

6-monats Bericht Teil II: Das Projekt

Das Projekt

 

In meinem Projekt haben in den letzten zwei Wochen leider zwei von drei Angestellten in der Brinquedoteca aufgehört. Dadurch liegt die Arbeit momentan etwas brach und das obwohl wir Freiwilligen eigentlich einen Teil der Arbeit übernehmen könnten, dies aber nicht dürfen. Wir bekommen keinen Schlüssel, was bedeutet, wenn kein Angestellter da ist, ist nicht zu tun.

Aber trotzdem gibt es schöne Begegnungen, wie letztens die mit einem tauben Mädchen oder Unterhaltungen mit unseren Dauerinsassen.

Hauptsächlich habe ich immer noch die gleichen Aufgaben wie zum 3-monats-Bericht. Neu hinzugekommen ist, dass ich mich angeboten habe das Museum über Irmã Dulce zu übersetzen und dafür gerade noch ein art Handout layoute. Genau in meinem Element.

Auch wurde während ich im Urlaub war ein neues Projekt mit den Müttern gestartet, bei dem wir und die Mütter aus Filz alle möglichen Dinge nähen und diese alle zwei Monate auf einem Markt im Krankenhaus verkaufen um von diesem Geld weiter zu machen. Es läuft super, nach dem ersten kleinem Markt wurden uns die Türen eingerannt von Leuten, die nichts mehr ergattern konnten.

Meine Aufgabe ist nähen, neue Ideen einbringen und verwirklichen (Kreativität, wohoo) und den Müttern beim nähen über die Schulter schauen und notfalls helfen.

Die neueste Idee ist, dass ich und Leo die Kinder der Mütter betreuen während diese beim Nähkurs sind, mit spielen, Filmen, basteln, malen.

 Aus unserem Englischkurs wird meiner ehrlichen Meinung nach nichts mehr…

Ist schade, aber das ist wohl zwischen der Bürokratie dieses riesigem Projektes und der brasilianischen Gelassenheit untergegangen. Wir werden natürlich noch einmal versuchen etwas daran zu ändern, aber ich glaube selbst nicht mehr daran, dass es noch funktionieren wird.

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So

03

Apr

2011

6-monats Bericht Teil I: Wohnsituation

unsere Straße
unsere Straße

Jetzt ist schon (mehr) als die Hälfte meines Freiwilligen Dienstes vorüber. Mittlerweile bin ich schon wieder ein paar Mal umgezogen, Carnaval ist vorbei und der Sommer auch (es Regnet). Mein Freund war mich über Weihnachten besuchen und wir sind zusammen etwas durch Bahia gereist, ganz entspannt ohne den Stress alles gesehen haben zu müssen, da ich ja 2007 schon in Rio und den ganzen anderen Städten, wo man einmal gewesen sein muss, war.

Aber die Ferien kommen mir schon wieder so lange her vor. Heute Nachmittag ist der zweite Teil unseres Midstay-camps, das leider bist jetzt nicht so besonders war.

 

 

3 meiner Mitbewohner (Xande, Paula, Ricardo)
3 meiner Mitbewohner (Xande, Paula, Ricardo)

 

Die Wohnsituationen

 

Momentan wohne ich in einer Republica (eine WG) zusammen mit 4 Brasilianern, einem Iren und teile mir mit Paulina, einer anderen ICJA-Freiwilligen, ein Zimmer.

Das lustige ist, das ich jetzt wieder in der gleichen Straße wohne wie am Anfang, nur ein paar Häuser den Hügel abwärts.

Es ist sicher die beste Wohnsituation, die ich bis dato hatte. Vorher habe ich noch bei einer richtigen Familie gewohnt. Allerdings musste ich mir mein Zimmer mit der           92-jährigen Oma teilen, die Nachts oft wach war, herumgelaufen ist und in einen Eimer gepinkelt hat. Mein Hauptproblem war anfangs, dass ich nicht schlafen konnte (selbst mit Ohrstöpsel) und mit der Zeit haben sich auch etliche Differenzen zwischen mir und der Gastmutter aufgetan, also hieß es „ich muss raus“. Zuerst sah es aus, als würde ich noch lange dort vor mich hinvegetieren, da angeblich wegen Carnaval keine Familien gefunden werden konnten, doch dann ging plötzlich alles ganz schnell.

Mit meiner neuen „Familie“ der Band ReLOVEution, haben wir eine super Zeit über Carnaval verbracht und auch jetzt gehen wir gerne zusammen weg. Auch z.B. essen wir wenn es geht zusammen Mittag, was in Brasilien nicht unbedingt selbstverständlich ist. Aber genau hier liegt ein Problem, wie ich gestern herausgefunden habe. Die Leiterin von ABIC-Salvador hat ihnen wohl gesagt, dass wir alles Essen zahlen würden und sie für nichts aufkommen müssten, was ein eindeutiger Vertragsverstoß ist. Wie wir das natürlich in der Praxis regeln würden, ob wir auch Essen kaufen oder nicht, ist eine andere Geschichte, aber dass beim Unterbringungen suchen gesagt wird wir würden alles Essen zahlen, geht nicht.

So gibt es scheinbar immer Probleme mit der Organisation…

 

Die Hängematte
Die Hängematte

Leider habe ich auch seit 3 Tagen kein Bett mehr. Das gehörte einem Bekannten der WG und der wollte es wieder haben um bei sich 4 Freiwillige unterzubringen… ob ABIC wohl weiß, dass sie mir indirekt mein Bett klauen? Meine „Familie“ will mir bald ein neues Bett besorgen und ich schlafe momentan in der Hängematte oder in Paulinas Bett.

Aber trotz fehlendem Bett hoffe ich, dass ich bis August hier bleiben kann und nicht noch ein paar Mal umziehen muss (leider wurde schon angedeutet, dass wir hier nicht ewig bleiben dürfen) Den Jungs wäre es recht, alles hängt von ABIC ab. Das ständige Umziehen lässt einen nie zur Ruhe kommen und hier verstehe ich mich mit allen, sogar die Nachtbarschaft ist toll, warum noch einmal woandershin.

 

Hoffentlich…

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Fr

25

Mär

2011

Internet liebes Internet

Jaja Leute, ich weiß... in letzter Zeit habe ich mich nicht viel gemeldet...

 

Was einerseits am allgemeinem Trubel hier lag -> wenig Zeit

aber vorallem am fehlendem Internet. Dies scheint leider eher zur Regel als zur Ausnahme zu werden.

 

Ich verspreche hiermit trotzdem das eine oder andere Kuriosum online zu stellen. In kürze sollte auch der schon überfällige Halbjahresbericht online sein.

 

Danke für eure Geduld

 

bis bald

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Do

25

Nov

2010

3-monats Bericht IV: Alltag

Um den Bericht nicht so negativ zu beenden berichte ich noch im Schnelldurchlauf von einem normalem Tag, bzw. Woche.

 

 

Der Alltag

 

Ich stehe jeden Tag um 7 Uhr auf, springe zum ersten mal unter die Dusche und beginne meinen Tag gemütlich mit Cornflakes (unbrasilianisch) und einer digitalen deutschen Zeitung (unbrasilianisch). Dann bin ich die letzten 2 Monate jeden morgen ca. 10 Minuten an der Strandpromenade entlang zu meiner Bushaltestelle gelaufen, was mir sehr fehlen wird, da es den Tag sehr gemütlich anfangen lässt.

Viel zu oft musste ich mich leider dabei beeilen, da mein Bus normalerweise um 8:05 an meiner Bushaltestelle vorbeifährt, was noch viel öfter dann doch nicht der Fall war…

Je nachdem ob ich diesen Bus bekommen habe oder einen späteren, bin ich nach ca 40 Minuten Busfahrt viel zu früh oder gerade noch so pünktlich am Projekt und beginne meinen Tag erst einmal damit dass ich mich im Voluntariado (die Freiwilligenverwaltung) bei Salma anmelde und dann zusammen mit Leo rüber zu Dora ins anderen Büro gehe um dort unsere Ausweise und Essenskarten abzuholen. Dort dürfen wir natürlich nicht ohne Cafe wieder gehen (auch wenn dieser erst noch gemacht werden muss).

Sind wir dann „endlich“ in der Brinquedoteca im dritten Stock angekommen beginnt der Tag oft mit wenig Arbeit da die Kinder erst tröpfelnd hoch kommen. Die Zeit vertreibe ich mir momentan indem ich ein Schachspiel bastele, mit dem Ziel das Spiel ein paar der Kinder beizubringen. Sonst werden neue Jongliertricks ausprobiert oder andere Ideen ausgetauscht und vorbereitet. An manchen Wochentagen gibt es außerdem eine Arbeitsgruppe mit den Müttern oder sonstige Arbeiten zu erledigen.

Punkt 12 werden wir unten im Büro zum Mittagessen gehen erwartet. Das Essen in unserem Projekt ist wirklich sehr reichlich und oft auch sehr gut. Hinzukommt dass, wir von allen Seiten bemuttert werden und z.B. Dora oft noch Dinge von zuhause mitbringt die wir natürlich probieren müssen. Wir essen eigentlich immer mit den Mädels aus dem Büro. Das sind Dora (Mama aller Freiwilligen), Carla, Salma (die eigentliche Leiterin der Freiwilligen) und Luanna (bei ihr wohne ich seit gestern vorübergehend). Nach einem weiterem Cafezinho und einer Pause von ca. einer Stunde begeben wir uns wieder hoch in den dritten Stock.

 

Dort ist nachmittags meist mehr Action geboten und ich verbringe den restlichen Tag damit zu puzzeln, Domino zu spielen, ab und zu jemandem Jonglieren beizubringen oder schüchterne Kinder dazu zu ermutigen doch etwas zu Malen oder mit mir zu spielen. An manchen Tagen basteln wir mit einer Gruppe etwas.

 

Um 5 Uhr habe ich Feierabend und je nach Wochentag begebe ich mich nach Hause, in den Tanzkurs (mit Luanna) oder zum Capoeira.

Sonst sollte man natürlich Hausarbeit nicht außen vor lassen (Wäsche waschen, ab und zu mal Kochen, putzen, aufräumen) und am Wochenende wird weggegangen oder am Strand gesonnt.

Außerdem haben wir jeden Mittwoch Portugiesischunterricht und den Rest des Tages frei, was sich anbietet um Besorgungen zu machen.

 

 

 

Soweit von mir aus Salvador – Brasilien.

 

Mit sonnigen Grüßen

Anna

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Do

25

Nov

2010

3-monats Bericht Teil III: Rundherum

Das Rundherum

 

Neben arbeiten und wohnen, leben wir hier natürlich auch.

Salvador ist eine sehr Kulturreiche und durch ihre afrikanischen Einflüsse meiner Meinung sehr interessante Stadt. Es gibt eigentlich immer irgendwo ein Konzert, Theatervorstellung oder sonstige Aktivitäten womit man sich den Feierabend versüßen kann. Mal ganz abgesehen davon dass rund um Salvador sich ein Traumstrand an den anderen reiht und Ausflugsziele wie die Chapada Diamantina (Nationalpark) oder diverse Inseln mit dem Bus gut zu erreichen sind.

Auch darüber, dass meine zweite Wohnung direkt am Strand war kann ich mich natürlich nicht beschweren.

Das Salvador eine sehr touristisch geprägte Stadt ist, hat seine vor und Nachteile. Einerseits ist man selbst natürlich schnell an interessanten Ecken, andererseits kriegt man den Stempel „Gringo“ hier wahrscheinlich nie los. Man wird immer sofort als Ausländer erkannt und ist damit verschiedenen Vorurteilen ausgesetzt. Manche Gegenden sind dadurch für uns alleine ohne brasilianische Begleitung gefährlich und für brasilianische Männer wäre eine weiße, rothaarige natürlich kein schlechter Fang.

 

Was die Sicherheit angeht will ich hier nicht um den heißen Brei herumreden. Innerhalb von den ersten 3 Monaten wurden von 11 Freiwilligen 5 ausgeraubt. Ich weiß nicht ob wir besonderes Pech hatten oder besonders unvorsichtig sind, aber die Quote spricht für sich. Ich will damit jetzt niemanden abschrecken in diese fantastische Stadt zu kommen, sondern das nur nicht unerwähnt lassen. Die Frage ist auch ob es so schlimm ist ausgeraubt zu werden, denn was ist schon ein Handy und ein paar Reais (Real = brasilianische Währung) wert. Man sollte jedoch seine eigene Sicherheit an erste Stelle sehen und von vornherein gefährliche Ecken, dunkle Gassen usw. meiden, nicht zu viele wertvolle Dinge mit sich herumtragen und wenn man wirklich überfallen wird die paar Sachen die man bei sich trägt abgeben.

Mir selber ist bis jetzt Gott sei Dank noch nichts passiert und drückt mir die Daumen, dass das so bleibt.

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Do

25

Nov

2010

3-monats Bericht Teil II: Projekt

Das Projekt

 

Im Projekt habe ich mich mittlerweile auch eingelebt. Es ist immer noch manchmal wenig zu tun. Vor allem weil der geplante Englischkurs wegen Raumschwierigkeiten gekoppelt mit brasilianischer Gelassenheit noch nicht stattfindet. Aber sonst haben wir (ich und mein Freiwilligenkollege Leo) unseren Platz im Krankenhaus Irmã Dulce gefunden.

Das Krankenhaus wurde vor ca. 50 Jahren von einer katholischen Schwester, Irmã Dulce (1914 – 1992), gegründet, die Anfang nächsten Jahres selig gesprochen werden wird. Im Jahr 2009 behandelte das Krankenhaus behandelt ca. 5 Millionen Patienten. Momentan sind dort ca. 4.000 Personen beschäftigt, darunter 240 Freiwillige. Neben einem „normalem“ Krankenhaus mit Notfallaufnahme befinden sich auf dem Gelände noch ein Kinderkrankenhaus, ein Altenheim, ein Trakt für geistig und körperlich Behindert, eine Alkoholentzugsklinik und ein kleines Museum zur Ehren von Irmã Dulce.

Ich selber arbeite im Spielzimmer, der „Brinquedoteca“, des Kinderkrankenhauses. Dort werden für die Kinder und Mütter/Begleitpersonen verschiedene Aktivitäten angeboten, wie z.B. Bastel- und Schmuckhandwerkskurse, Kino und wöchentliche Treffen der Mütter der Intensivstation. Bei all diesen Tätigkeiten versuche ich so gut wie möglich zu helfen und vor allem die künstlerischen Aktivitäten machen mir sehr viel Spaß.

Nebenher haben wir das Jonglieren eingeführt (was momentan durch ein Diabolo und vielleicht bald mit Pois erweitert wird). Wobei es mich überrascht hat wie große Schwierigkeiten es manchen Kindern bereitet zu jonglieren. Auch einfache Puzzle sind oft schwieriger als man erwartet. Ich glaube das kommt davon weil bei ihnen zuhause solche Fähigkeiten nicht wirklich gefördert werden. Allerdings versuche ich mich da nicht einzumischen sondern mit Geduld und Aufmunterung ein bisschen daran zu ändern.

Leider schwankt die Anzahl der Besucher unseres kleinen aber feinen Spielzimmers, je nachdem wie viele Kinder sich überhaupt im Krankenhaus befinden und wie viele ihre Betten verlassen dürfen, sehr.

 

Von den Beschäftigten wurden wir super freundlich aufgenommen. Wir holen jeden Morgen unsere Essensmarken im Büro im Erdgeschoss ab und werden nie ohne einen Cafezinho in unseren Arbeitstag entlassen. Das gleiche wiederholt sich nach dem Mittagessen wiederum. Auch die Angestellten, die die Brinquedoteca am laufen halten freuen sich jeden Tag wenn sie uns sehen.

Allgemein sind wir im Krankenhaus bekannt wie bunte Hunde und wahrscheinlich kennt uns jeder zumindest vom Sehen.

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Do

25

Nov

2010

3-monats Bericht Teil I: Sprache u. Wohnen

Umzug der Zweite... all mein Hab und Gut
Umzug der Zweite... all mein Hab und Gut

Ich bin nun schon seit gut 3 Monaten in Brasilien, bzw. in meinem Fall, wieder in Brasilien. Anders als bei meinem Schüleraustausch vor ein paar Jahren, war der erste Einstieg dank schon vorhandener Sprachkenntnisse bedeutend einfacher, aber auch nicht so aufregend. Ich habe die anfänglichen Sprachschwierigkeiten manchmal fast vermisst. Aber auch so musste ich, nachdem ich in den letzten Jahren Spanisch gelernt hatte, mein Portugiesisch erst wieder hervor kramen. Wobei man sagen kann:

 

„Sprachen sind wie Fahrradfahren: was man einmal kann, verlernt man nicht mehr“

 

Neben der anderen Sprache gab es natürlich viele Neuerungen und Veränderungen in den ersten 3 Monaten. Aber alles der Reihe nach.

 

 

Die Wohnsituation(en)

 

Familiär gesehen bin ich immer noch nicht angekommen. Gestern erst habe ich mal wieder meine Koffer gepackt und bin für (hoffentlich nur) ein oder zwei Wochen (hoffentlich) zu einer Freundin gezogen. Scheinbar ist es sehr schwierig Gastfamilien zu finden, die einen Freiwilligen für längere Zeit beherbergen, geschweige denn für ein Jahr.

Die ersten paar Wochen habe ich bei der Familie einer anderen Freiwilligen gewohnt und ihr kleines Zimmer mit ihr geteilt. Dann wurde ein eigener Platz für mich aufgetrieben und ich habe die letzten zwei Monate bei einer Architekturstudentin verbracht. Dort habe ich mich auch wirklich zuhause gefühlt und die eher WG-mäßige Situation war sehr entspannt. Leider zieht morgen ihr Bruder bei ihr ein und über nimmt sozusagen meinen Platz ein. 

Allgemein kann man sagen, dass ich bisher, wo auch immer ich meine Nächte verbracht habe, sehr freundlich aufgenommen wurde und mich nie fehl am Platz gefühlt habe. Auch, dass ich bis jetzt erst ca. 3 Nächte in einem Bett geschlafen habe stört mich eigentlich gar nicht mehr. Man gewöhnt sich an alles und was ist schon gegen eine schöne Matratzenecke einzuwenden.

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Do

04

Nov

2010

Erfahrungsbericht II

Schon lang ist’s her, dass ich mich gemeldet habe. Das liegt an verschiedenen Dingen, einerseits hatte ich für ca. einen Monat kein Internet und hatte deshalb keine uneingeschränkte Möglichkeit hatte E-Mails zu versenden. Außerdem muss ich zugeben, dass ich eh nicht dazugekommen wäre. Ich bin einfach zu viel unterwegs, gemütliche Stunden zuhause gibt es sehr, sehr selten und wenn genieße ich die und lese oder tue einfach mal nichts.

Irgendwie hat sich hier ein bisschen Alltag eingeschlichen, der aus Arbeit und Weggehen besteht.

Ausflug in den Zoo
Ausflug in den Zoo

In der Arbeit läuft alles wie gehabt, wir arbeiten so gut wie es geht in der „Brinquedoteca“, Spielzimmer, des Kinderkrankenhauses. Vor kurzem war dort eine „Woche der Kinder“ wo wir einen Ausflug in den Zoo mit den Kindern und ihrer Begleitperson gemacht haben. Außerdem gab es Party, die von unseren Krankenhausclowns organisiert wurde. Alles im allen war das eine super Woche mit viel Abwechslung.

Clown beim Kinderfest
Clown beim Kinderfest

Sonst wird seit etwas einer Woche wie wild Jongliert. Ich bin selber noch am lernen (Leo ist der Lehrer), erkläre aber die Anfänge auch schon weiter. Mittlerweile kann ich, zumindest kurz mit 3 Bällen, jonglieren. Übung macht den Meister. Die Jonglierbälle haben wir selber gebastelt, aus Luftballons und Sand vom Strand um die Ecke. Dadurch ist für uns ein bisschen Leben in die Arbeit gekommen und einiger der Kinder sind wirklich gut und lernen sehr schnell. Was ich besonders schön finde ist, dass viele am Anfang Schwierigkeiten hatten mit den Händen gleichmäßig zu werfen und den Bewegungsablauf zu koordinieren, und man sehr schnell riesige Fortschritte sieht.

Neben des Jonglierens bastele ich Figuren für ein Schachspiel um dieses hoffentlich ein paar der älteren Kinder beizubringen. Bis dahin ist es aber noch einiges an Arbeit. Die Figuren sollen schließlich eine Zeit lang überleben.

Neben den Aktivitäten im Spielzimmer werden wir demnächst anfangen Englischunterricht für die Angestellten zu geben. Momentan wird die erste Klasse zusammengestellt und je nachdem wie gut das läuft werden wir dann mit weiteren anfangen. Nach brasilianischen Standards kann es allerdings noch dauern bis eine Klasse vorhanden ist.

vor meiner (noch) Haustür
vor meiner (noch) Haustür

Sonstige Neuigkeiten sind, dass ich schon wieder umziehen werde. Leilas Bruder muss die Uni wechseln und zieht deshalb nach Salvador und hier ein. Für mich heißt dass, das ich bis Ende November ausgezogen sein muss und wieder in der Schwebe bin, wo ich hinziehe. Ich hoffe nur, dass ich nicht zu weit weg vom Zentrum wohnen werde. Man kann hier nämlich locker und leicht 2-3 Stunden im Bus verbringen. Familienmässig bin ich gespannt auf was Neues. Mal schauen. Eigentlich hatte ich mich gerade so richtig eingelebt. Meine Matratze auf dem Boden tut meinem, sonst immer so anfälligem, Rücken scheinbar sehr gut und mit Leila kann man richtig gut zusammenleben. Ich kann zwar nicht behaupten, dass wir beste Freundinnen sind und immer zusammen weggehen, aber irgendwie passt es ganz gut.

Aber was nicht sein soll…

 

Hier wird gerade sehr viel über Sicherheit geredet. Von uns 11 Freiwilligen wurden 5 schon überfallen. Ein paar weitere, wie ich wurden fast überfallen. Einer meiner Mitfreiwilligen war auch am überlegen, ob er früher heimfährt weil im die Situation zu brenzlig wird. Allerdings muss gesagt werden, dass dieser Freiwillige in einem der gefährlichsten Stadtvierteln wohnt und dadurch von haus aus gefährdeter ist. Ich von meiner Seite sehe es so, dass solange mir nur Geld und Handy geklaut wird und niemand körperlich verletzt wird, ist alles in Ordnung. Ich habe mich bis jetzt auch noch nie in diese Richtung bedroht gefühlt - es geht um deinen Besitz - und Brasilianer überfallen auch nicht aus Spaß sonder aus Not.

Als Gegenmaßnahme achtet man mehr darauf wie viel Geld man mitnimmt und wie viel davon in den Geldbeutel kommt und was in die Bauchtasche oder bei uns Mädchen sehr beliebt in den BH.

Das klingt jetzt vielleicht alles sehr negativ aber eigentlich ist es eine Sache mit der ich ganz gut leben kann. Natürlich hoffe ich, dass ich nicht ausgeraubt werde und all meine Sachen immer sicher nach Hause bringen werde.

 

Samba im Pelorinho
Samba im Pelorinho

Weiter mit positiveren Berichten. Ich bin hier neben meiner Arbeit wirklich viel unterwegs. Es gibt eigentlich jeden Abend irgendwo etwas zu tun. Die letzte Woche war ein internationales Festival bahianischem Theaters, wo ich auf zwei Vorstellungen war. Zu meiner eigenen Freude habe ich auch wirklich viel Verstanden obwohl der Schauspieler z.B. einen Trunkenbold gespielt hat, der seine Geschichte mit sehr viel Umgangssprache erzählt.

Sonst gehen wir oft samstags ins MAM (Museo de Arte Moderna), wo Samstagabend immer ein Jazz Jam stattfindet. Dort ist einerseits die Musik einfach super, andererseits ist der Ort super schön. Das Museum liegt direkt am Meer und hat sehr schöne Ecken wo man sicher auch unter Tags in Ruhe lesen könnte oder Gitarre spielen. Allerdings bin ich dazu noch nie gekommen. Beim Jazz treffen wir immer Leute wieder die regelmäßig dort hingehen und danach wir meistens noch zusammen weggegangen (das Jazz ist um 10 zu Ende).

Geronimo
Geronimo

Außerdem gibt es jeden Dienstag noch den Auftritt von Geronimo im Pelorinho. Das ganze findet auf einer Treppe vor der Kulisse einer Kirche und diverser wunderschönen Häuser im kolonialem Barockstil statt.

 

Natürlich gehen wir nicht jeden Samstag bzw. Dienstag dort hin. Aber doch öfters.

 

Ich, Luanna, Leo
Ich, Luanna, Leo

In meinem Projekt habe ich zusammen mit Luanna einen Tanzkurs angefangen. Bin mal gespannt wie sich das entwickeln wird, da ich in Deutschland noch nie einen Tanzkurs gemacht habe und Brasilianer das Tanzen einfach im Blut haben. Aber Probieren geht über Studieren. Ich werde berichten sobald ich Fortschritte gemacht habe.

Überhaupt sind die Mädels in unserem Projekt super nett. Wir werden scheinbar auch öfters gemeinsam ins Kino gehen bzw. mit Luanna (der Jüngsten) war ich auch schon zweimal einfach so am Wochenende weg. Man merkt langsam fühle ich mich richtig zuhause in Salvador (mal abgesehen von meiner wechselnden Wohnsituation).

 

Strand in Arembepe
Strand in Arembepe

Morgen werde ich mich dann erst mal für 3 Tage an den Strand begeben. Dank Allerheiligen am Dienstag habe ich nämlich ein sehr lange Wochenende. Wo ich genau hinfahre und wann genau steht, auf sehr brasilianische Art und Weise, noch nicht genau fest. Eigentlich wollte ich nach Imbassai ( 20 km nördlich) mit einer Truppe Couchsurfern. Da ich aber noch nicht so genau weiß ob noch Platz im Auto ist, kann es auch sein, dass ich spontan wo anders hinfahre, z.B. nach Arembepe in die Aldeira Hippie wo ich vor ein paar Wochen schon war. Mal schauen.

Annie mit Tochter Lila
Annie mit Tochter Lila

Arembepe ist einfach nur ein Traum. Ein Hippiedorf, das zwischen dem Meer und einem Fluss liegt. Wobei der Fluss sehr angenehmes leicht mooriges Wasser hat. Im ganzen Dorf gibt es keinen Strom und Wasser wird aus dem Brunnen geholt. Ein einziger Traum aus Palmen, Strand und Entspanntheit. Das tollste daran ist, das eine Freundin von mir dort mit dem Vater ihrer, einfach zum knuffen süßen, Tochter ein Haus besitzt das für Besucher immer offen ist.

 

Soweit aus Brasilien.

Ich freue mich immer über Reaktionen aus der Heimat, also schreibt!!

 

Sonnige Grüße

Eure Anna

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Mi

03

Nov

2010

neue Photos!!

Entschuldigung, dass ich mich so selten hier melde, aber ich habe gerade einige Probleme mit meiner Internetverbindung, weswegen ich leider nur sehr selten online bin und diese Zeit dann meistens für akutere Dinge nutze, auch wenn ich es sehr schade finde.

Heute hatte ich auf jedenfall mal wieder Zeit ein paar Photos hochzuladen.

Ich war am Wochenende über Halloween Campen mit einer Truppe von Couchsurfern (www.couchsurfing.org). Photos findet ihr hier.

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Mi

13

Okt

2010

das liebe Internet

Hallo Leute, ich wollte nur schnell bescheid sagen, dass ich euch nicht vergessen habe... Mein internet ist nur leider kaputt. Dadurch ist meine Zeit fuer E-mails oder sonstige online-aktivitaeten leider sehr begrenzt. Genauer berichten werde ich sobald ich wieder Internetzugang habe.

Allerdings habe ich Photos von unserem Wochenendausflug hochgeladen.

 

gruesse

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Mi

15

Sep

2010

Anna arbeitet

Heute war mal ein interessanter Tag. Leo ist zuhause geblieben, weil er Grippe hat, dadurch war ich zum ersten mal wirklich allein im Projekt. Erst hatte ich schon ein bisschen Bammel aber andererseits sitzen wir oft eh nur rum und das kann ich auch alleine.

Es hat sich jedoch herausgestellt, dass alleine weder das Warten, noch die Arbeit schlimmer waren.

Im Gegenteil, das Mittagessen und die darauf folgende 2 sündige Pause waren sogar interessanter als unsere täglichen Mittagsschläfchen. Dadurch dass ich alleine war, haben mich nämlich die Mitarbeiter in der Freiwilligenleitung an ihren Tisch eingeladen, was sich als eine sehr lustige Runde rausgestellt hat. Es wurde geratscht, gelästert und viel gelacht. Auch die Banane als Nachspeise und der Cafezinho (süßer kleiner Kaffee) waren nicht unbedingt schlecht.

 

Als ich nach der Pause nach oben zur Brinquedoteca (Spielzimmer) gegangen bin, hab ich da natürlich mal wieder warten müssen. Währenddessen hat sich eine der Mütter zu mir gesetzt und mir nach und nach ihre Geschichte erzählt. Sie ist die Mutter, die am längsten mit ihrem Kind im Krankenhaus, nämlich 3 Jahre. Ihr Sohn hat sich zuerst wohl ganz normal entwickelt, bis zu ca. 10 Monate. Er hatte schon angefangen zu reden und laufen, als er nach und nach aufgehört hat sich zu bewegen und kein Essen mehr angenommen hat. Erst nach längerem hin und her haben die Ärzte herausgefunden woran es liegt. Seitdem hat sich die Lage nicht mehr gebessert, im Gegenteil ihr Sohn wird nun beatmet und kann deshalb nicht ohne zusätzliche Begleitung aus dem Zimmer. Außerdem ist vor 2 Jahren dann der Vater (ihr Mann?) gestorben und sie verbringt ihre Zeit im Krankenhaus, wo sie immer übernachtet oder beim Arbeiten als Haushaltshilfe.
Ich wusste gar nicht was ich dazu sagen sollte, bin aber im Nachhinein des Vertrauens bewusst, das sie mir dargeboten hat. Immerhin hatte sie sich neben mich gesetzt um mir ihre Geschichte zu erzählen.

 

Neben diesem Moment gab es noch einen sehr schönen Moment heute beim malen. Ich habe den Kindern Malvorlagen gemalt, dies sie ausmalen konnten, was mir erstens sehr viel Spaß gemacht hat, vor allem weil ich mir nützlich vorkam. Das wurde nicht nur mit vielen ausgemalten Blumen, Schweinchen und Nilpferden quittiert, sondern am Ende auch noch mit einem rothaarigem Mädchen. Was ich als Ehre empfand, da ich hier bis jetzt nur braun oder blond angemalte Haare gesehen habe. Scheinbar erobern wir Freiwilligen langsam aber sicher die Herzen der Mütter und Kinder.

 

Ich glaube, dass ich mich auf Dauer an die Krankenhausarbeit gewöhnen kann und find es jetzt schon toll, wie einfach man die kleinen Jungs und Mädels begeistern kann. Unser zweites Projekt mit ihnen wurde gestern dankend angenommen und am Ende kamen viele schöne Wachs-Kratz-Bilder heraus. Jetzt muss ich mir wieder etwas neues ausdenken.

 

Grüße aus dem Malzimmer

 

 

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Mo

06

Sep

2010

Sonne, Strand, Surfen

  Ich habe gerade mein erstes langes Wochenende, da am Dienstag die Unabhängigkeit gefeiert wird und heute deshalb auch nicht gearbeitet wird.

Und passend dazu wohne ich ja jetzt am Strand bei Leila meiner neuen Gastschwester oder vielleicht eher Mitbewohnerin. Dadurch dass wir beide um die 20 sind und sie studiert bekommt man eher das WG-feeling. Bis auf die Tatsache, dass ich kein eigenes Bett, geschweigeden ein eigenes Zimmer habe ist es super hier. Ich glaub mit Leila kann man sehr viel Spaß haben und die Lage der Wohnung ist auch super. Am Wochenende waren wir auch schon zusammen Weg obwohl sich da leider bemerkbar macht, dass mein Portugiesisch doch noch nicht so perfekt ist. Wenn nämlich 3 Leute gleichzeitig reden und dass mit dem Hintergrundgemurmel in einer Bar, verstehe ich nur noch bedingt etwas. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

Paulina, deutsche Freiwilige, und Leila
Paulina, deutsche Freiwilige, und Leila

Sonst waren wir noch am Strand. Unser Sufkurs fängt am Samstag um 7:30 an, ich frag mich wirklich werd diese Zeit festgelegt hat... War gleich auch zu spät diesen Samstag. Ausschlafen wäre einfach zu schön gewesen. Das konnte ich dafür gestern und heute.

Surfen macht total spaß und ich glaub mit etwas Übung kriegen wir das alle einigermaßen hin. Gestanden bin ich schon ein paar mal, dass größte Problem ist einfach die perfekte Welle zu erwischen.

Apropo Wellen... Ich kann die ganze Nacht durch die Wellen rauschen hören. Ist super zum Einschlafen. Unter Tags geht das dann leider etwas unter dem allgemeinem Lärm der Nachbaren unter.

 

Soweit zu meinem Wochenende.

Heute werden Bikinis gekauft, da ich nur einen mitgenommen habe.

und abends weiß ich noch nicht.

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So

05

Sep

2010

Erfahrungsbericht I

Ich überlege jetzt schon seit ca. einer Woche, was ich in meinen ersten Erfahrungsbericht schreiben soll und habe jetzt einfach beschlossen dass ich einfach anfangen muss.

Die ersten 3 Wochen hier in Salvador waren schön und es hat sich super viel getan. Mit den anderen Freiwilligen (5 Deutsche, 1 Amerikanerin, 1 Engländer) unternehme ich viel, wir machen Capoeira und haben angefangen zu Surfen. Außerdem verändern sich die Ansprüche und Erwartungen immens mit der neuen Lebenssituation,  z.B. freue ich mich gerade riesig über eine warme Dusche – was heißt warm, nicht eiskalt – und eine funktionierende Klospülung. Ich bin nämlich gestern von einer Willkommensfamilie in eine (Übergangs)“familie“ gezogen. (Übergangs)“familie“, weil ich bei einer 20-jährigen Architekturstudentin namens Leila wohne, also eher in einer Wohngemeinschaft und hier so wie es momentan aussieht auch nur bis maximal Januar wohnen bleiben kann.

Aber ich versuche mal meine bisherigen Erlebnisse der Reihe nach zu erzählen.

Unser Flug von Deutschland nach Brasilien war eigentlich, bis auf den etwas hektischen Umstieg in Sao Paulo, ereignislos. In Salvador am Flughafen wurden wir dann von den ABIC-Leuten (brasilianische Partnerorganisation) abgeholt und direkt ins Willkommenscamp verfrachtet, wo wir die ersten 4 Tage abgeschottet vom Rest der Welt auf unseren Aufenthalt hier vorbereitet wurden. Die Tage vergingen schnell und mit viel Arbeit aber auch mit schwimmen, rutschen und Fußball. Dann am Abend haben wir alle unsere Familien bei einem Essen kennen gelernt. Besser gesagt ich habe Sophies (Mitfreiwillige) kennen gelernt, bei der ich die letzten 2 Wochen gewohnt habe.

sophie's zimmer
sophie's zimmer

Meine erste Familie bestand aus 3 Frauen (65/32/21 Jahre) die in einem recht alten aber netten Häuschen fast direkt im alten Zentrum von Salvador gewohnt haben. Gewöhnungsbedürftig war der enge Platz – 6 m² für 2 Matratzen – und dass nach ein paar Tagen nacheinander die Klospühlung und zum Schluss das Wasser in unserem Bad ausgefallen sind. Aber Brasilianer finden immer ein „jeito“ damit das alles kein Problem darstellt. Erst wurde das Klo mit Wasser nachgespühlt, nachdem das auch ausgefallen war mussten halt alle auf das privat Klo der beiden jüngsten. Erschwert wurden die Bedingen durch eine Durchfall und Erbrechen hervorrufenden Virus, der unter allen Freiwilligen und ihren Gastfamilien grassierte. Es sieht trotzdem bis heute nicht so aus als würde das bald repariert werden. Es stellt ja auch nicht wirklich ein Problem dar. Neben diesen kleinen Problemchen überwiegen aber die positiven menschlichen Seiten es sind einfach „muito gente boa“, wie der Brasilianer sagen würde. „einfach nette Leute“.

mein Reich
mein Reich

Jetzt bin ich gestern ja umgezogen und hatte mich schon drauf gefreut endlich etwas Platz für mich zu haben und mich wo heimisch einzurichten, als ich feststellen musste, dass ich wieder nur eine Matratze auf dem Boden habe (diesmal im Wohnzimmer) und weiterhin meine Klamotten im Koffer lassen werde, weil es einfach die beste Lösung ist. Erst einmal war ich ziemlich niedergeschlagen aber 

Paulina und Leila am Strand vor unserer Haustüre
Paulina und Leila am Strand vor unserer Haustüre

mittlerweile habe ich festgestellt, dass Leila einfach total nett ist und dadurch die Wohnung schon groß genug sein wird  Was absolut klasse ist, ist der Strand direkt vor der Haustür und die warme Dusche!!! Ich hab mich so über das lauwarme Wasser gefreut, dass hätte ich nie gedacht.

Nachdem ich jetzt so viel über meine Familiengeschichten geredet habe, komme ich jetzt noch zum Projekt und wenn dann noch Platz ist erzähl ich euch noch etwas über Salvador und Brasilien.

meine Kollegen im Büro
meine Kollegen im Büro

Mein Projekt ist das Krankenhaus der „Obras Sociais Irma Dulce“ das von einer katholischen Schwester, auch genannt der „Engel Bahias“ gegründet wurde und mittlerweile einen ganzen Straßenblock ausfüllt und verschiedene kleine Außenstationen in Salvador hat. Behandelt werden hier, soweit ich das verstanden habe, alle, unabhängig von ihrem Zahlungsmöglichkeiten. Auf jedenfall ist dass Krankenhaus riesig und beinhaltet eine Ambulanz, Behinderten-, Alten-, Kinder und Alkoholentzugsstation.
Auf den ersten Blick waren Leo (mein Mitfreiwilliger) und ich ziemlich geschockt und konnten es uns gar nicht vorstellen dort helfen zu können. Wir hatten beide mit einem Kinderprojekt gerechnet, da OSID erst sehr kurzfristig zu den Projekten dazugekommen war und wir deshalb fast nichts darüber wussten.

mein Arbeitsplatz die Brinquedoteca
mein Arbeitsplatz die Brinquedoteca

Aber jetzt versuchen wir uns damit zu arrangieren und haben schon erreicht, dass wir hauptsächlich im Kindertrakt tätig sind. Was bis auf die Tatsache, dass wir oft nichts zu tun haben auch klappt. Allgemein weiß glaube ich niemand so wirklich was mit uns anzufangen, aber empfangen werden wir überall mit offenen Armen. An einigen Tagen kamen wir uns sogar richtig nützlich vor, so haben wir z.B. mit den Kindern an einem Nachmittag aus Plastikbecher „Carlito o Caranjero“ (Karlos den Krebs) und einen Rastafarai-man gebastelt, was allen sehr viel spaß gemacht hat.
Grundsätzlich geht es glaube ich wirklich nur darum möglichst viel Abwechslung gerade für die Dauerpatienten hier zu bieten. Und wir werden uns bemühen uns noch ganz viele lustige Bastelideen einfallen zu lassen.

Soviel erst einmal zum Projekt. Das erste was mir sonst noch zu Salvador einfällt ist das Bussystem, was sehr schwer zu überblicken ist aber immens wichtig für uns ist. Denn dadurch dass Salvador doch ein recht gefährliches Pflaster ist, kann man nicht einmal untertags überall hinlaufen. Fahrradfahren geht wegen dem chaotischen Verkehr auch nicht. Also bleibt oft nur der Bus oder spät nachts das Taxi. Das alles geht einerseits furchtbar ins Geld und andererseits ist es manchmal auch nervenaufreibend. So hat Paulina (Mitfreiwillige) heute geschlagene 3 Stunden gebraucht für einen Weg, den sie in dieser Zeit wahrscheinlich auch gelaufen wäre. Es braucht einfach viel Geduld und Zuversicht sich an eine Bushaltestelle zu stellen wo nicht einmal angeschrieben ist, wo welcher Bus hinfährt, geschweigeden wann. Um einen Bus anzuhalten muss man in herauswinken und dann schleunigst zur hinteren Türe hereinspringen. Tut man das nicht fährt der Bus einfach weiter. So passiert es, dass man leicht auch einmal einen Bus übersieht oder nicht schnell genug geschalten hat, dass dieser Bus der richtige gewesen wäre. Das nächste Abendteuer ist das Aussteigen und obwohl ich mittlerweile die meisten Wege schon ein paar Mal gefahren bin, frage ich immer noch jedes Mal jemanden ob er mir helfen kann den richtigen Ausstieg zu erwischen. Denn auch hier fährt der Bus erbarmungslos weiter wenn niemand das Stopsignal gibt. Insofern ist jede Busfahrt ein Abendteuer für sich.

Ich glaube ich höre hier dann mal auf. Und melde mich bald wieder mit anderen Beobachtungen. Vielleicht beschreibe ich die Tage auch mal meine allgemeinen Eindrücke über Salvador, da ich momentan ein verlängertes Wochenende habe und dadurch zum ersten mal etwas Zeit für mich.
Sonst freue ich mich über alle Antworte, seien es Geschichten aus Deutschland oder Fragen über Brasilien/Familie/Projekt.

Mit super sonnigen Grüßen

Anna

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Di

31

Aug

2010

Projekt und neue Familie (?)

Heute weiß ich endlich mit Sicherheit, dass ich bald umziehen werde!

Nachdem ich erst lange genug auf eine eigene Familie gewartet habe und dann für sicher eine Woche verschiedenste Gerüchte im Umlauf waren, was meine Gastfamilie angeht.

Auf jedenfall habe ich seit heute Früh einen Namen und eine Adresse. Mehr weiß ich leider trotzdem nochnicht.

 

Das Leben bleibt also spannend.

 

Genauso wie es spannend bleibt, wie sich unser Projekt entwickeln wird. Am ersten Tag waren Leo und ich ersteinmal überrollt von der Überraschung, dass wir in einem rießigen Krankenhaus arbeiten werden.

Leo ist mein "Kollege" und ist hier auch über "weltwaerts" da.

Das Krankenhaus wurde von einer katholischen Schwester, Namens Irma Dulce, gegründet und beherbergt neben der Ambulanz einen Kinder-, Altenheim-, Behinderten- und Entzugstrakt für Alkoholiker. Geschockt waren Leo und ich etwas, weil das Krankenhaus einfach so groß, voll und verwirrend ist und wir in keinster Weiße darauf vorbereitet waren dort zu arbeiten. Ursprünglich standen nämlich nur Projekte mit Kindern aus benachteiligten Familien auf unserer Liste. OSID (Obras Sociais Irma Dulce) kam kurzfristig und ohne Vorwarnung dazu.

 

Carlito o caranguejo
Carlito o caranguejo

Anfangs war die Arbeit etwas unkoordiniert. Ich hatte den Eindruck, dass oft einfach nicht klar war, was wir machen wollen/können/dürfen. Insofern saßen Leo und ich öfter herum und mussten warten bis uns mitgeteilt wurde, wo wir zuschauen sollten.

Allgemein schauen wir viel zu und versuchen zu durchschauen, weshalb was wie gemacht wird.

Heute war allerdings der erste Tag, wo wir wirklich etwas selbst gemacht haben. Wir haben nämlich mit den Kindern im Spielzimmer "Carlito den Krebs" aus bemalten Plastikbechern gebastelt. Klingt jetzt vielleicht unspektakulär aber für uns zwei Freiwilligen war es der erste Schritt selbständig etwas mit den Kindern zu machen und unseren Wunschplatz im Kindertrakt auszubauen. Außerdem kam unsere Idee gut an und es hat den Jungs und Mädels viel Spaß gemacht.

 

Deshalb verabschiede ich mich jetzt mit der Hoffnung, dass es weiterhin bergauf geht mit Familie und Arbeit.

 

Grüße aus Brasilien

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Do

26

Aug

2010

zweite erste Eindrücke

Die meisten wissen ja, dass ich 2006/07 schon für ein Jahr in Brasilien gelebt habe (Photos). Damals wohnte ich im Süden von Brasilien, genauer gesagt in Curitiba.

  Dadurch das Brasilien so groß ist, unterscheiden sich die verschiedenen Gegenden an vielen bedeutenden Stellen voneinander. So ist Curitiba z.B. eine saubere und sehr europäisch geprägte Stadt, wohingegen Salvador viel von afrikanischer Kultur geprägt wurde und einfach nur rießig und chaotisch ist.

Durch meine schon vorhanden Portugiesischkenntnisse gestaltet sich das Leben hier natürlich um einiges einfacher, bzw. wenigstens ohne Verständigungprobleme. Allerdings musste auch ich mich erstmal wieder von Spanisch auf Portugiesisch umstellen was garnicht so einfach war. Ich vertausche immer noch einige Wörter.

  Woran wir uns hier dann als erstes gewöhnen mussten war das Bussystem ohne System. Obwohl eigendlich gibt es irgendwie schon Regeln, nur keine durch die wir "Gringos" durchblicken. Einfach zu erklären ist, dass man hinten einsteigt und vorne aus und beim Einsteigen 2,30 Reais zahlt. Da es keine Monats oder Tageskarten gibt kommt uns das Busfahren sehr teuer. Aber auch einfach einen Bus zu erwischen ist garnicht so einfach, Pläne gibt es keine und selbst wenn man weiß welchen man nehmen will, muss man ihn per Handzeichen aus dem Verkehr herrauswinken um einsteigen zu können.  Man braucht also um im brasilianischen Verkehr zurecht zu kommen einen einigermaßen guten Überblick über die Stadt um den richtigen Bus zu finden.

Außerdem fahren manche dieser Busfahrer wirklich wie "gesenkte Säue ", wobei ich sie wirklich bewundere, dass sie sich den ganzen Tag diesem Chaos aussetzen und bis jetzt, sieht man von einer kleinen Panne ab noch nichts passiert ist.

 

 Was sonst noch ziemlich anders ist als in Curitiba, ist dass einem immer und überall gesagt wird, dass es hier gefährlich sei. Was auch der Grund ist, warum ich meist keinen Photo dabei habe und auch immer möglichst wenig wertvolle Dinge mit mir herum trage.

Wie es der Zufall so will, wurde eine der Mitfreiwilligen, die schon seit einem halben Jahr hier ist, vor einer Woche auf ihrem Nachhauseweg überfallen und ist Geld und Handy los. Allerdings muss man sagen, dass bis auf diesen Vorfall alle heil nachhause gekommen sind und nie wirklich Schwierigkeiten vorhanden waren. Trotzdem gibt einem das natürlich zu denken und ich versuche immer möglichst wenig negative Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, was als großes, weißes Mädchen mit roten Locken nicht wirklich einfach ist.

 

Aber im endeffekt ist es wahrscheinlich der Zufall, der bestimmt wer, wann, wo in eine brenzlige Sitution hineinschlittert.

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Do

19

Aug

2010

Ich bin da!!

Hiermit melde ich mich das erste Mal aus Salvador. Wir sind jetzt schon seit 5 Tagen hier, waren aber die ersten 4 in einem Willkommens-Camp. Dort haben wir viel erzählt gekriegt um uns den Anfang in Brasilien zu erleichter. Allerdings waren wir auch etwas isoliert von der Außenwelt, weil wir aus dem Camp diese 4 Tage nicht herrausgekommen sind. Also habe ich heute meine ersten Tag in "freier Wildbahn" hinter mir und werde jtzt dann bald zum zweiten mal unter dem Dach einer brasilianischen Familie schlafen.

 

Mit meiner Familie gab es ein paar Probleme, da sich meine eigendliche Gastfamilie kurz vor meiner Ankunft getrennt hat. Deshalb wohne ich momentan zusammen mit einer anderen Freiwilligen (Sophie) bei deren Gastfamilie. Diese Familie ist auch total nett und haben scheinbar total kurzfristig zugesagt mich am Anfang zu nehmen. Leider ist der Platz etwas eng. Aber viel haben wir sowieso nicht erwartet. Außerdem ist es nur für die erste Zeit bis für mich eine Familie gefunden werden konnte.

 

Sonst haben wir bis jetzt unser Welcome-Camp gehabt, wo ich zum Beispiel auch meine Contact-Person kennengelernt habe. Sie ist sozusagen meine erste brasilianische Freundin und soll mir am Anfang ein bisschen unter die Arme greifen.

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Sa

31

Jul

2010

Bald gehts los!!!

Jetzt sind es nur noch knapp 2 Wochen bis zu meinem Abflugtermin. Momentan bin ich noch dabei tausend Kleinigkeiten zu regeln... wobei mein größtes Problem die GASTGESCHENKE sind. Ich habe dazu einfach keine wirklich gute Idee. Zumindest nichts, was ich super finde und von dem ich wirklich überzeugt bin. Naja, wahrscheinlich wird sich das auch nicht mehr ändern und ich nehm doch nur Kochbuch, Taschenmesser und Gummibärchen mit - mal schauen.

 

Sonst hat sich in letzter Zeit natürlich viel getan. Mein Förderkreis ist voll - DANKE - und ich habe mittlerweile ein Projekt, über dass ich leider noch nicht sonderlich viel weiß, da es ganz neu ist und somit noch nicht so viele Erfahrungsberichte vorhanden sind. Auch die Arbeit scheint weit gesteckt, "Kinder" von 0 - 18 Jahren, wobei im Projekt selber scheinbar auch viel für Erwachsene angeboten wird... Naja, mal sehen.

Eine Gastfamilie gibt es auch noch nicht, allerdings auch noch keine Info dass ich im Projekt wohne, es ist also noch alles offen.

 

Insofern bleibt es spannend und ich fahr jetzt erst mal mit meinem Freund eine Woche weg. Sozusagen für die Ruhe vor dem großen Sturm.

 

grüße noch aus Deutschland

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Di

15

Jun

2010

Newsletter

Ich werde eine E-mail-liste erstellen mit allen, die gerne meinen Newsletter bekommen möchten.

Ich werde in Brasilien hoffendlich mindestens einmal im Monat eine Rundmail senden um euch über meinen Stand zu informieren usw...

 

Wenn ihr das möchtet, sendet mir über Kontakt eure E-mail.

 

Ps. Natürlich könnt ihr euch über den gleichen Weg auch wieder aus dieser Liste streichen lassen.

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Di

15

Jun

2010

Zwischenstand

Leider hab ich momentan viel zu wenig Zeit um mich wirklich um die Homepage hier zu kümmern...

 

aber hier mal der momentane Zwischenstand:

 

Bin fast ganz mit meinem Abi fertig. Hab noch eine Prüfung, spanisch-mündlich, und ein paar Pflichttermine. Späterstens ab dem 9. Juli is aber alles rum, da kriegen wir nämlich unsere Abizeugnisse!

 

Wegen Brasilien bin ich grad mitten in den Vorbereitungen:

 

Visa muss beantragt werden,

Wegen Impfungen geschaut werden,

und natürlich grundsätzlich alles Besort werden, wobei ich sicher die Hälfte vergessen und in letzter Minute noch total die Hektik haben werde...

 

Joa, und sonst hab ich gerade so wenig Zeit, weil ich ein 6-wöchiges Praktikum aufm Bau mache und das irgendwie viel zu viel Zeit einnimmt. Aber keine Angst, bis jetzt sind die Bauarbeiter ganz nett zu mir und ich bin noch nicht total geschlaucht... trotzdem ist um 7 in der Früh auf der Baustelle stehen garnicht so toll :-(

 

 Außerdem hatten wir dieses Wochenende noch Besuch aus !!Brasilien!! und waren mit dem natürlich viel unterwegs. Portugiesisch gesprochen hab ich nicht viel, weil ich wegen der Spanischprüfung gerade sprachlich total verwirrt bin und mich nicht noch mehr verwirren wollte. Verstehen tue ich aber noch alles und ich glaub der Rest kommt dann innerhalb der ersten Tage in Brasilien wieder.

 

So jetzt hör ich mit diesem Geschwafel auf, werd aber versuchen mich möglichst bald mit Neuigkeiten zu melden.

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Sa

24

Apr

2010

Die Projekte sind da!!!

Projekt1, Lar Fabiano de Cristo - Cordialidade (Herzlichkeit)
Projekt1, Lar Fabiano de Cristo - Cordialidade (Herzlichkeit)

 

Hey,

 

ich wollte euch nur informieren, dass die heiß ersehnten Projekte da sind.

 

Es sind vier verschiedene in Salvador de Bahia und ich bin gerade dabei eine Prioritätenliste zu erstellen... was gar nicht so einfach ist.

 

An sich sind es alles Projekte mit Kindern, zwei "Jugendzentren" die direkt in einem armen Viertel liegen und versuchen die dortige Lage zu bessern.

Das dritte ist ein Hospiz (hmm vielleicht falsch gesagt, auf jeden Fall ein Haus wo krebskranke Kinder während ihrer Behandlung leben)

Das vierte Projekt bezieht sich wieder auf Erziehung und Unterstützung armer Kinder/Familien allerdings mit dem Unterschied zum ersten, dass dieses Projekt in verschiedene Stadtteile hineingeht, also eine Art "fahrende Schule".

 

Soweit dazu. Sobald ich mehr Zeit habe werde ich den Punkt "Wo werde ich arbeiten?" bearbeiten und ausführlicher berichten. Jetzt muss ich aber die Liste ausfüllen und zwar auf Portugiesisch.  Ich bin ja mal gespannt, wie gut das nach 3 Jahren noch ist.... oder wie viel Spanisch ich hineinmische.

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Sa

27

Mär

2010

ICJA sucht Gastfamilien

Meine Versendeorganisation ICJA sucht auch immer Gastfamilien für Freiwillige aus der ganzen Welt, die hier nach Deutschland kommen.

 

Alles was man braucht, ist ein bisschen Platz und die Bereitschaft etwas neues Kennenzulernen, in Kontakt mit anderen Kulturen zu kommen.

Da wir selber momentan eine australische Austauschschülerin bei uns zuhause haben, können wir leider keinen Freiwilligen mehr aufnehmen...

 

Aber sollte von euch jemand Interesse haben, meldet euch einfach bei mir (Kontakt) und ich vermittle euch an die richtige Stelle im ICJA.

 

Weitere Infos unter "Wie werden wir Gastfamilie?"

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Sa

27

Mär

2010

Zeitungsartikel über mein Engagement

Friedberger Allgemeine
Friedberger Allgemeine
Schwabmünchner Allgemeine
Schwabmünchner Allgemeine
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Di

09

Feb

2010

Photos von ROCK 4 RIO online

Endlich habe ich es geschafft die Photos vom Freitag online zu stellen. Leider sind nicht so viele super gute dabei, weil ich einfach viel zu wenig zeit hatte Photos zu machen, da ich immer irgendwo anderweitig beschäfftigt war.

 

Das Konzert denke ich war ein voller Erfolg und es ist auch etwas von den Spenden übrig geblieben, was mich sehr freut. Trotzdem ist das Spendensammlen damit für mich noch lange nicht beendet *zwinker-zwinker*. Ganz im Gegenteil.

 

Aber ich denke es hat allen Spaß gemacht.

Ganz besonderen Dank gilt natürlich meinem Freund, der mir von Donnerstagvormittag bis Samstagabend tatkräftig geholfen hat. Wenn man beim Aufbauen nicht fast sagen muss, dass ich ihm geholfen habe *g*.

 

gruß

Anna

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Do

14

Jan

2010

ROCK 4 RIO

  Meine erste Amtshandlung im Bezug auf den Förderkreis wird die Organisation eines Benefizkonzertes.

 

Spielen werden Rock bis Metalbands und ich hoffe, dass möglichst viele von euch erscheinen und mit mir einen Trinken.

Flyer
Flyer

Außerdem könnt ihr euch noch auf

 

http://www.myspace.com/conceptchaosmusic

 

im Vorraus ein bisschen Musik anhören.

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