6-monats Bericht Teil II: Das Projekt

Das Projekt

 

In meinem Projekt haben in den letzten zwei Wochen leider zwei von drei Angestellten in der Brinquedoteca aufgehört. Dadurch liegt die Arbeit momentan etwas brach und das obwohl wir Freiwilligen eigentlich einen Teil der Arbeit übernehmen könnten, dies aber nicht dürfen. Wir bekommen keinen Schlüssel, was bedeutet, wenn kein Angestellter da ist, ist nicht zu tun.

Aber trotzdem gibt es schöne Begegnungen, wie letztens die mit einem tauben Mädchen oder Unterhaltungen mit unseren Dauerinsassen.

Hauptsächlich habe ich immer noch die gleichen Aufgaben wie zum 3-monats-Bericht. Neu hinzugekommen ist, dass ich mich angeboten habe das Museum über Irmã Dulce zu übersetzen und dafür gerade noch ein art Handout layoute. Genau in meinem Element.

Auch wurde während ich im Urlaub war ein neues Projekt mit den Müttern gestartet, bei dem wir und die Mütter aus Filz alle möglichen Dinge nähen und diese alle zwei Monate auf einem Markt im Krankenhaus verkaufen um von diesem Geld weiter zu machen. Es läuft super, nach dem ersten kleinem Markt wurden uns die Türen eingerannt von Leuten, die nichts mehr ergattern konnten.

Meine Aufgabe ist nähen, neue Ideen einbringen und verwirklichen (Kreativität, wohoo) und den Müttern beim nähen über die Schulter schauen und notfalls helfen.

Die neueste Idee ist, dass ich und Leo die Kinder der Mütter betreuen während diese beim Nähkurs sind, mit spielen, Filmen, basteln, malen.

 Aus unserem Englischkurs wird meiner ehrlichen Meinung nach nichts mehr…

Ist schade, aber das ist wohl zwischen der Bürokratie dieses riesigem Projektes und der brasilianischen Gelassenheit untergegangen. Wir werden natürlich noch einmal versuchen etwas daran zu ändern, aber ich glaube selbst nicht mehr daran, dass es noch funktionieren wird.

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