3-monats Bericht Teil III: Rundherum

Das Rundherum

 

Neben arbeiten und wohnen, leben wir hier natürlich auch.

Salvador ist eine sehr Kulturreiche und durch ihre afrikanischen Einflüsse meiner Meinung sehr interessante Stadt. Es gibt eigentlich immer irgendwo ein Konzert, Theatervorstellung oder sonstige Aktivitäten womit man sich den Feierabend versüßen kann. Mal ganz abgesehen davon dass rund um Salvador sich ein Traumstrand an den anderen reiht und Ausflugsziele wie die Chapada Diamantina (Nationalpark) oder diverse Inseln mit dem Bus gut zu erreichen sind.

Auch darüber, dass meine zweite Wohnung direkt am Strand war kann ich mich natürlich nicht beschweren.

Das Salvador eine sehr touristisch geprägte Stadt ist, hat seine vor und Nachteile. Einerseits ist man selbst natürlich schnell an interessanten Ecken, andererseits kriegt man den Stempel „Gringo“ hier wahrscheinlich nie los. Man wird immer sofort als Ausländer erkannt und ist damit verschiedenen Vorurteilen ausgesetzt. Manche Gegenden sind dadurch für uns alleine ohne brasilianische Begleitung gefährlich und für brasilianische Männer wäre eine weiße, rothaarige natürlich kein schlechter Fang.

 

Was die Sicherheit angeht will ich hier nicht um den heißen Brei herumreden. Innerhalb von den ersten 3 Monaten wurden von 11 Freiwilligen 5 ausgeraubt. Ich weiß nicht ob wir besonderes Pech hatten oder besonders unvorsichtig sind, aber die Quote spricht für sich. Ich will damit jetzt niemanden abschrecken in diese fantastische Stadt zu kommen, sondern das nur nicht unerwähnt lassen. Die Frage ist auch ob es so schlimm ist ausgeraubt zu werden, denn was ist schon ein Handy und ein paar Reais (Real = brasilianische Währung) wert. Man sollte jedoch seine eigene Sicherheit an erste Stelle sehen und von vornherein gefährliche Ecken, dunkle Gassen usw. meiden, nicht zu viele wertvolle Dinge mit sich herumtragen und wenn man wirklich überfallen wird die paar Sachen die man bei sich trägt abgeben.

Mir selber ist bis jetzt Gott sei Dank noch nichts passiert und drückt mir die Daumen, dass das so bleibt.

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