Willkommen auf meiner Homepage

Dies wird meine Page über mein soziales Jahr in Brasilien.

 

Mittlerweile ist sie schon ziemlich gut gefüllt, aber ich bin immer am erneuern und verbessern. Außerdem werde ich hier ab August so oft wie möglich Photos und Informationen direkt aus Brasilien veröffentlichen.

Ich möchte dabei nocheinmal betonen, dass es sich hierbei um meine Eindrücke handelt, diese also auf keinen Fall verallgemeinter werden können.

 

Es lohnt sich also öfters vorbeizuschauen.

 

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt

meldet euch doch einfach bei mir

PS.: Ihr dürft auch Kommentare schreiben!!!

Kuriosum!!!

Fr

06

Mai

2011

Kuriositaet des Tages

Heute Sprache:

 

Ein  wackliger Stuhl (z.B.) "esta sambando"

 

Tanze Samba mit mir, samba samba die ganze Nacht.

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News 2011

Do

14

Apr

2011

6-monats Bericht Teil II: Das Projekt

Das Projekt

 

In meinem Projekt haben in den letzten zwei Wochen leider zwei von drei Angestellten in der Brinquedoteca aufgehört. Dadurch liegt die Arbeit momentan etwas brach und das obwohl wir Freiwilligen eigentlich einen Teil der Arbeit übernehmen könnten, dies aber nicht dürfen. Wir bekommen keinen Schlüssel, was bedeutet, wenn kein Angestellter da ist, ist nicht zu tun.

Aber trotzdem gibt es schöne Begegnungen, wie letztens die mit einem tauben Mädchen oder Unterhaltungen mit unseren Dauerinsassen.

Hauptsächlich habe ich immer noch die gleichen Aufgaben wie zum 3-monats-Bericht. Neu hinzugekommen ist, dass ich mich angeboten habe das Museum über Irmã Dulce zu übersetzen und dafür gerade noch ein art Handout layoute. Genau in meinem Element.

Auch wurde während ich im Urlaub war ein neues Projekt mit den Müttern gestartet, bei dem wir und die Mütter aus Filz alle möglichen Dinge nähen und diese alle zwei Monate auf einem Markt im Krankenhaus verkaufen um von diesem Geld weiter zu machen. Es läuft super, nach dem ersten kleinem Markt wurden uns die Türen eingerannt von Leuten, die nichts mehr ergattern konnten.

Meine Aufgabe ist nähen, neue Ideen einbringen und verwirklichen (Kreativität, wohoo) und den Müttern beim nähen über die Schulter schauen und notfalls helfen.

Die neueste Idee ist, dass ich und Leo die Kinder der Mütter betreuen während diese beim Nähkurs sind, mit spielen, Filmen, basteln, malen.

 Aus unserem Englischkurs wird meiner ehrlichen Meinung nach nichts mehr…

Ist schade, aber das ist wohl zwischen der Bürokratie dieses riesigem Projektes und der brasilianischen Gelassenheit untergegangen. Wir werden natürlich noch einmal versuchen etwas daran zu ändern, aber ich glaube selbst nicht mehr daran, dass es noch funktionieren wird.

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So

03

Apr

2011

6-monats Bericht Teil I: Wohnsituation

unsere Straße
unsere Straße

Jetzt ist schon (mehr) als die Hälfte meines Freiwilligen Dienstes vorüber. Mittlerweile bin ich schon wieder ein paar Mal umgezogen, Carnaval ist vorbei und der Sommer auch (es Regnet). Mein Freund war mich über Weihnachten besuchen und wir sind zusammen etwas durch Bahia gereist, ganz entspannt ohne den Stress alles gesehen haben zu müssen, da ich ja 2007 schon in Rio und den ganzen anderen Städten, wo man einmal gewesen sein muss, war.

Aber die Ferien kommen mir schon wieder so lange her vor. Heute Nachmittag ist der zweite Teil unseres Midstay-camps, das leider bist jetzt nicht so besonders war.

 

 

3 meiner Mitbewohner (Xande, Paula, Ricardo)
3 meiner Mitbewohner (Xande, Paula, Ricardo)

 

Die Wohnsituationen

 

Momentan wohne ich in einer Republica (eine WG) zusammen mit 4 Brasilianern, einem Iren und teile mir mit Paulina, einer anderen ICJA-Freiwilligen, ein Zimmer.

Das lustige ist, das ich jetzt wieder in der gleichen Straße wohne wie am Anfang, nur ein paar Häuser den Hügel abwärts.

Es ist sicher die beste Wohnsituation, die ich bis dato hatte. Vorher habe ich noch bei einer richtigen Familie gewohnt. Allerdings musste ich mir mein Zimmer mit der           92-jährigen Oma teilen, die Nachts oft wach war, herumgelaufen ist und in einen Eimer gepinkelt hat. Mein Hauptproblem war anfangs, dass ich nicht schlafen konnte (selbst mit Ohrstöpsel) und mit der Zeit haben sich auch etliche Differenzen zwischen mir und der Gastmutter aufgetan, also hieß es „ich muss raus“. Zuerst sah es aus, als würde ich noch lange dort vor mich hinvegetieren, da angeblich wegen Carnaval keine Familien gefunden werden konnten, doch dann ging plötzlich alles ganz schnell.

Mit meiner neuen „Familie“ der Band ReLOVEution, haben wir eine super Zeit über Carnaval verbracht und auch jetzt gehen wir gerne zusammen weg. Auch z.B. essen wir wenn es geht zusammen Mittag, was in Brasilien nicht unbedingt selbstverständlich ist. Aber genau hier liegt ein Problem, wie ich gestern herausgefunden habe. Die Leiterin von ABIC-Salvador hat ihnen wohl gesagt, dass wir alles Essen zahlen würden und sie für nichts aufkommen müssten, was ein eindeutiger Vertragsverstoß ist. Wie wir das natürlich in der Praxis regeln würden, ob wir auch Essen kaufen oder nicht, ist eine andere Geschichte, aber dass beim Unterbringungen suchen gesagt wird wir würden alles Essen zahlen, geht nicht.

So gibt es scheinbar immer Probleme mit der Organisation…

 

Die Hängematte
Die Hängematte

Leider habe ich auch seit 3 Tagen kein Bett mehr. Das gehörte einem Bekannten der WG und der wollte es wieder haben um bei sich 4 Freiwillige unterzubringen… ob ABIC wohl weiß, dass sie mir indirekt mein Bett klauen? Meine „Familie“ will mir bald ein neues Bett besorgen und ich schlafe momentan in der Hängematte oder in Paulinas Bett.

Aber trotz fehlendem Bett hoffe ich, dass ich bis August hier bleiben kann und nicht noch ein paar Mal umziehen muss (leider wurde schon angedeutet, dass wir hier nicht ewig bleiben dürfen) Den Jungs wäre es recht, alles hängt von ABIC ab. Das ständige Umziehen lässt einen nie zur Ruhe kommen und hier verstehe ich mich mit allen, sogar die Nachtbarschaft ist toll, warum noch einmal woandershin.

 

Hoffentlich…

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Fr

25

Mär

2011

Internet liebes Internet

Jaja Leute, ich weiß... in letzter Zeit habe ich mich nicht viel gemeldet...

 

Was einerseits am allgemeinem Trubel hier lag -> wenig Zeit

aber vorallem am fehlendem Internet. Dies scheint leider eher zur Regel als zur Ausnahme zu werden.

 

Ich verspreche hiermit trotzdem das eine oder andere Kuriosum online zu stellen. In kürze sollte auch der schon überfällige Halbjahresbericht online sein.

 

Danke für eure Geduld

 

bis bald

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Do

25

Nov

2010

3-monats Bericht IV: Alltag

Um den Bericht nicht so negativ zu beenden berichte ich noch im Schnelldurchlauf von einem normalem Tag, bzw. Woche.

 

 

Der Alltag

 

Ich stehe jeden Tag um 7 Uhr auf, springe zum ersten mal unter die Dusche und beginne meinen Tag gemütlich mit Cornflakes (unbrasilianisch) und einer digitalen deutschen Zeitung (unbrasilianisch). Dann bin ich die letzten 2 Monate jeden morgen ca. 10 Minuten an der Strandpromenade entlang zu meiner Bushaltestelle gelaufen, was mir sehr fehlen wird, da es den Tag sehr gemütlich anfangen lässt.

Viel zu oft musste ich mich leider dabei beeilen, da mein Bus normalerweise um 8:05 an meiner Bushaltestelle vorbeifährt, was noch viel öfter dann doch nicht der Fall war…

Je nachdem ob ich diesen Bus bekommen habe oder einen späteren, bin ich nach ca 40 Minuten Busfahrt viel zu früh oder gerade noch so pünktlich am Projekt und beginne meinen Tag erst einmal damit dass ich mich im Voluntariado (die Freiwilligenverwaltung) bei Salma anmelde und dann zusammen mit Leo rüber zu Dora ins anderen Büro gehe um dort unsere Ausweise und Essenskarten abzuholen. Dort dürfen wir natürlich nicht ohne Cafe wieder gehen (auch wenn dieser erst noch gemacht werden muss).

Sind wir dann „endlich“ in der Brinquedoteca im dritten Stock angekommen beginnt der Tag oft mit wenig Arbeit da die Kinder erst tröpfelnd hoch kommen. Die Zeit vertreibe ich mir momentan indem ich ein Schachspiel bastele, mit dem Ziel das Spiel ein paar der Kinder beizubringen. Sonst werden neue Jongliertricks ausprobiert oder andere Ideen ausgetauscht und vorbereitet. An manchen Wochentagen gibt es außerdem eine Arbeitsgruppe mit den Müttern oder sonstige Arbeiten zu erledigen.

Punkt 12 werden wir unten im Büro zum Mittagessen gehen erwartet. Das Essen in unserem Projekt ist wirklich sehr reichlich und oft auch sehr gut. Hinzukommt dass, wir von allen Seiten bemuttert werden und z.B. Dora oft noch Dinge von zuhause mitbringt die wir natürlich probieren müssen. Wir essen eigentlich immer mit den Mädels aus dem Büro. Das sind Dora (Mama aller Freiwilligen), Carla, Salma (die eigentliche Leiterin der Freiwilligen) und Luanna (bei ihr wohne ich seit gestern vorübergehend). Nach einem weiterem Cafezinho und einer Pause von ca. einer Stunde begeben wir uns wieder hoch in den dritten Stock.

 

Dort ist nachmittags meist mehr Action geboten und ich verbringe den restlichen Tag damit zu puzzeln, Domino zu spielen, ab und zu jemandem Jonglieren beizubringen oder schüchterne Kinder dazu zu ermutigen doch etwas zu Malen oder mit mir zu spielen. An manchen Tagen basteln wir mit einer Gruppe etwas.

 

Um 5 Uhr habe ich Feierabend und je nach Wochentag begebe ich mich nach Hause, in den Tanzkurs (mit Luanna) oder zum Capoeira.

Sonst sollte man natürlich Hausarbeit nicht außen vor lassen (Wäsche waschen, ab und zu mal Kochen, putzen, aufräumen) und am Wochenende wird weggegangen oder am Strand gesonnt.

Außerdem haben wir jeden Mittwoch Portugiesischunterricht und den Rest des Tages frei, was sich anbietet um Besorgungen zu machen.

 

 

 

Soweit von mir aus Salvador – Brasilien.

 

Mit sonnigen Grüßen

Anna

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Do

25

Nov

2010

3-monats Bericht Teil III: Rundherum

Das Rundherum

 

Neben arbeiten und wohnen, leben wir hier natürlich auch.

Salvador ist eine sehr Kulturreiche und durch ihre afrikanischen Einflüsse meiner Meinung sehr interessante Stadt. Es gibt eigentlich immer irgendwo ein Konzert, Theatervorstellung oder sonstige Aktivitäten womit man sich den Feierabend versüßen kann. Mal ganz abgesehen davon dass rund um Salvador sich ein Traumstrand an den anderen reiht und Ausflugsziele wie die Chapada Diamantina (Nationalpark) oder diverse Inseln mit dem Bus gut zu erreichen sind.

Auch darüber, dass meine zweite Wohnung direkt am Strand war kann ich mich natürlich nicht beschweren.

Das Salvador eine sehr touristisch geprägte Stadt ist, hat seine vor und Nachteile. Einerseits ist man selbst natürlich schnell an interessanten Ecken, andererseits kriegt man den Stempel „Gringo“ hier wahrscheinlich nie los. Man wird immer sofort als Ausländer erkannt und ist damit verschiedenen Vorurteilen ausgesetzt. Manche Gegenden sind dadurch für uns alleine ohne brasilianische Begleitung gefährlich und für brasilianische Männer wäre eine weiße, rothaarige natürlich kein schlechter Fang.

 

Was die Sicherheit angeht will ich hier nicht um den heißen Brei herumreden. Innerhalb von den ersten 3 Monaten wurden von 11 Freiwilligen 5 ausgeraubt. Ich weiß nicht ob wir besonderes Pech hatten oder besonders unvorsichtig sind, aber die Quote spricht für sich. Ich will damit jetzt niemanden abschrecken in diese fantastische Stadt zu kommen, sondern das nur nicht unerwähnt lassen. Die Frage ist auch ob es so schlimm ist ausgeraubt zu werden, denn was ist schon ein Handy und ein paar Reais (Real = brasilianische Währung) wert. Man sollte jedoch seine eigene Sicherheit an erste Stelle sehen und von vornherein gefährliche Ecken, dunkle Gassen usw. meiden, nicht zu viele wertvolle Dinge mit sich herumtragen und wenn man wirklich überfallen wird die paar Sachen die man bei sich trägt abgeben.

Mir selber ist bis jetzt Gott sei Dank noch nichts passiert und drückt mir die Daumen, dass das so bleibt.

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